Ein gaanz kleines
Segelglück: LilleMolly.
Mit Molly reisen wir. Mit LilleMolly gehen wir mal eben segeln. Die Geschichte unserer LM 22 – vom Kauf im Herbst 2024 bis zur Überholung im Frühjahr 2025.

Uns fehlte das Segeln.
Wir sind total glücklich mit dem Motorboot Molly. Um damit Urlaub zu machen, ist es superschön. Aber uns fehlte jetzt doch das Segeln irgendwie. Gar nicht unbedingt lange Strecken, sondern einfach nur mal kleine Tagestörns auf der Kieler Förde.
Wir hatten auch schon überlegt, uns noch eine Segeljolle dazu zu kaufen. Waren dann aber doch irgendwie unschlüssig. Wir sind ja auch schon beide über 50 – wir können es auch nicht glauben, ist aber so. Und eine kleine Segeljolle ist doch etwas kippelig und erfordert etwas mehr Körpereinsatz.
Schöner ist ein kleines Kielschiff. Aber es soll klein und handlich sein, nicht so teuer und nicht so viel Pflegeaufwand machen. So können wir es parallel zu Molly nutzen, einfach um mal schnell eine kleine Runde auf der Kieler Förde zu segeln. Nicht für Urlaub oder weitere Törns – dafür nehmen wir Molly.
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Plötzlich hatten wir einen Plan.
Also haben wir geguckt, was in unseren Plan passt. Dann sind wir auf eine LM 22 gekommen. Das war genau das, was wir haben wollten. Und es waren gerade ein paar im Angebot, sodass wir uns unser Traumboot mal angucken konnten. Wir haben eins in Wedel, eins in Ulsnis und eins in Kiel besichtigt – und das in Kiel dann gekauft!
Die LM war bereits 45 Jahre alt, Stand 2024, und benötigte erst einmal eine kleine Überholung. Na ja, das kenne ich ja schon. Aber das gehört irgendwie auch dazu.
Die LM-Werft sitzt in Dänemark. Ganz früher haben sie mal Möbel und dann Wohnwagen gebaut. Irgendwann kamen sie auf die Idee, Boote zu bauen. Und davon haben sie wirklich sehr viele gebaut, in allen Größen.
Die typischen LM-Boote sind vom Rumpf eher an ein Fischerboot angelehnt und haben eigentlich nicht so gute Segeleigenschaften. Es gibt aber ein paar Typen, die von einem anderen Konstrukteur entworfen wurden und ein völlig anderes Unterwasserschiff haben. Die haben auch wesentlich bessere Segeleigenschaften. Unsere LM 22 ist ein solches Boot.
Inzwischen bauen sie gar keine Boote mehr. Sie haben ihre Produktion auf Windräder umgestellt.
Weil wir das Boot im Herbst gekauft haben, habe ich erst einmal nicht so viel daran gemacht. Im Frühjahr 2025 ging es dann los.
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Neun Müllsäcke voller Muscheln.
Das Unterwasserschiff war komplett mit Muscheln zugewachsen. Die mussten entfernt werden. Dafür haben wir das Boot nach Wendtorf gebracht und zehn Tage auf einen Lagerbock stellen lassen.
Das hat sich echt gelohnt: Muscheln ohne Ende am Unterwasserschiff. Die mussten erst einmal abgekratzt werden. Das gab neun Müllsäcke voll.






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Abkratzen. Waschen. Schleifen. Streichen.
Anschließend habe ich das Unterwasserschiff mit Bürste und Wasser abgewaschen und später noch geschliffen. Dann konnte ich das Unterwasserschiff endlich neu mit Antifouling streichen.





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Und wenn sie schon mal an Land ist …
Wo das Boot gerade im Trockenen war, habe ich noch diverse andere Dinge erledigt: Die Beschriftung musste neu, dazu kamen diverse Malerarbeiten und das Beseitigen von Undichtigkeiten.
Eine neue Lithiumbatterie habe ich eingebaut und eine kleine Pantry – eine Kaffee- und Teeküche mit einem 12-V-Wasserkocher. Den Rumpf habe ich poliert, damit LilleMolly auch ordentlich glänzt.
Da war ich mit kurzen Unterbrechungen doch zehn Tage ganz gut beschäftigt.






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Der Lohn für zehn Tage Arbeit.
Neuer Anstrich, neue Beschriftung und ein polierter Rumpf – damit LilleMolly auch ordentlich glänzt. Hier ist das Ergebnis der Überholung.






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Zehn Tage Arbeit.
Ein Film.
Ich habe ab und zu mal etwas gefilmt. Hier ist der Zusammenschnitt zu sehen. Viel Spaß beim Gucken!
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